Beratung
für betroffene Anleger
16.08.2014

Internationaler Währungsfonds warnt vor faulen Schiffskrediten

Internationaler Währungsfonds warnt vor faulen Schiffskrediten

Der Internationale Währungsfonds warnt vor faulen Schiffskrediten innerhalb deutscher Banken

Die Krise rund um die Schiffsfahrbranche kann nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) größere Kreise ziehen. So geben nach Ansicht des IWF notleidende Schiffs-Kredite aus dem Bereich des Schifffahrtsektor bei den deutschen Banken im Hinblick auf den von der Europäischen Zentralbank (EZB) durchzuführenden Stresstest weiterhin Grund zur Sorge.

Die Banken in Deutschland seien generell gut positioniert, so der IWF. Doch könnten Banken, die umfangreiche Schifffahrts-Portfolios hielten, eine Quelle weiterer Wertberichtigungen sein, so der Währungsfonds in seinem Länderbericht für Deutschland.

Die deutschen Banken sind im internationalen Schifffahrtssektor stark engagiert.

In diesem Zusammenhang haben die Bankinstitute

- HSH Nordbank,

- NordLB sowie 

- Commerzbank

im Jahr 2012 rund ein Drittel des 475 Milliarden US-Dollar umfassenden Welt-markts für Schifffahrtsfinanzierungen kontrolliert, so eine Mittelung des Moody's Investors Service im April 2014. Die oben genannten Institute haben in dem  Zeitraum von drei Jahren mehr als 3,6 Milliarden Euro für faule Schiffskredite beiseitegelegt.

Weniger Engagement in Schiffsfonds und Finanzierungen

Die Finanzierung von Schiffskrediten wird von Banken deutlich zurückgefahren. Dies macht sich besonders in der Reduzierung der Neukreditvergabe bemerkbar. Laufende Schiffskredite werden abgebaut und teilweise an externe Interessenten veräußert.

Den vollständigen Rückzug aus dem Bereich der Schiffsfinanzierung hat die Commerzbank Mitte 2012 angekündigt. Nach einem Bericht der HSH Nordbank hatte diese für das Jahr 2013 einen Verlust von 814 Millionen Euro erlitten, was auch auf Rückstellungen für problematische Schiffskredite zurückzuführen war.

Handlungsmöglichkeiten für betroffene Kapitalanleger

Betroffene Anleger von Schiffsfonds, die sich bei dem Anlageprodukts falsch beraten fühlen, sollten den Rat eines auf das Bank- und Kapitalanalgerecht spezialisierten Fachanwalts suchen. Es sollten mögliche Schadensersatzan-sprüche geprüft werden. Eine Vielzahl von Anlegern haben bei der Kapital-anlage beim Risiko stets auf Sicherheit der Anlage geachtet. Über die mit einer Investition verbundenen Risiken wurden sie regelmäßig nicht aufgeklärt. Wir prüfen in einer persönlichen Beratung, ob Sie mit Aussicht auf Erfolg Ihre Ansprüche durchsetzen können.

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