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für betroffene Anleger
14.08.2014

Schiffsmarkt im 2. Quartal 2014

Schiffsmarkt im 2. Quartal 2014

DFR Shipping-Research: Kein voll-regulierter Schiffsfonds für 2014 in Sicht

Mittwoch, der 13.August 2014

Das zweite Quartal des Jahres 2014 bringt eine positive Nachricht vom Containerschiffmarkt:

Nur 1,4 Prozent der fahrenden Flotte war Ende Juni beschäftigungslos – der niedrigste Wert seit 2011. Aufgrund eines prall gefüllten Orderbuchs wird diese Entwicklung allerdings kaum von Dauer sein.

Die Charterraten bei Tankern und Bulk Carriern sind im Vergleich zum ersten Quartal 2014 gesunken. Während bei den Bulkern vermehrte Verschrottungen den Markt entlasten könnten, ist die Bestellaktivität bei den Tankern wohl zu hoch für einen Abbau der Überkapazitäten.

Die nach wie vor hohe Zahl von Neubauten ist auch im Hinblick auf ihre Finan-zierung interessant:

Die Deutsche FondsResearch geht davon aus, dass in diesem Jahr kein Schiffsfonds unter den neuen – voll regulierten – Spielregeln aufgelegt wird.
 Das neue Kapitalanlagegesetzbuch trat im Juli 2013 in Kraft – der erste Schiffsfonds nach neuen Regeln lässt weiter auf sich warten.

Während in den Assetklassen Immobilien, Infrastruktur, Erneuerbare Energien und Luftfahrt Fonds emittiert werden, sind keine AIFs mit dem Investitionsziel Schiff bekannt. Waren Schiffsfonds früher die Hauptfinanzierungsquelle der Schifffahrts-branche, weicht diese nun auf alternative Finanzierungsarten wie institutionelle Finanzinvestoren oder Direktinvestitionen aus.

Nils Lorentzen, Vorstand der Deutschen FondsResearch: „Einige der auf Schiffe spezialisierten Emittenten richten derzeit ihre Unternehmen auf die neuen gesetz-lichen Anforderungen aus. Wir gehen daher davon aus, dass im Jahr 2015 wieder in Schiffe investiert werden kann.“

Containerschiffe beschäftigt wie selten zuvor
 Zum Quartalsende liegen saisonbedingt nur noch 130 Schiffe mit einer Tragfähigkeit von 255.000 TEU auf.

Ein Trend, der bei den Charterraten jedoch nur langsam ankommt – lediglich ab 3.500 TEU aufwärts zeigen sich deutliche Steigerungen. Der nächste Abschwung könnte allerdings schneller kommen als gedacht: Im nächsten Quartal steht eine Vielzahl von Ablieferungen an, die eine Trendwende vermuten lassen.

Verschrottungen vs. Neubauten:

Bulker und Tanker mit unterschiedlicher Prognose
 Die Bulkerflotte ist klar auf Wachstum ausgerichtet, das Orderbuch ist im Vergleich zum Vorquartal noch einmal um 2 Prozent gestiegen. Bei den Tankern wird ein Anstieg der Flotte um 1,2 Prozent erwartet, das Orderbuch ist mit knapp 14 Prozent der fahrenden Flotte prall gefüllt. Doch während die Bulkerflotte aufgrund ihrer Altersstruktur hohes Verschrottungspotenzial birgt, dominieren auf dem Tanker-markt weiterhin die Überkapazitäten.

Bis 2015 scheint hier nicht mit steigenden Charterraten gerechnet werden zu können.

(Pressemeldung vom 13.08.2014)

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