Beratung
für betroffene Anleger
25.07.2014

FHH Fonds Nr. 25 MS „Vega Topas“

FHH Fonds Nr. 25 MS „Vega Topas“

Vorläufiges Insolvenzverfahren über FHH Fonds Nr. 25 MS „Vega Topas“ eröffnet

Wie aktuell bekannt wurde, wurde über den FHH Fonds Nr. 25 MS „Vega Topas" GmbH & Co. Containerschiff KG  das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet (526 IN 4/14). Am 20. Juni 2014 wurde vor dem Amtsgericht Bremen die vorläufige Verwaltung des Vermögens der Schifffahrtsgesellschaft angeordnet.

Überraschend ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens aber keineswegs. So befinden sich bereits seit einigen Jahren zahlreiche Schiffsfonds in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Gerade Containerschiffe, die vorwiegend als Massengutfrachter eingesetzt werden, waren von der internationalen Schifffahrtskrise in besonderem Maße betroffen. Wenn das Insolvenzverfahren möglicherweise für die Anleger zum Totalverlust führen sollte, stehen die Betroffenen jedoch nicht chancenlos dar.

Die Kapitalanlager in den Schiffsfonds können versuchen, den ihnen entstandenen Schaden zu begrenzen, indem sie mögliche Ansprüche gegen die Anlageberater verfolgen. „Dies gilt dann, wenn die Anlageberater ihren Aufklärungspflichten gegenüber den Anlegern nicht nachgekommen sind", so der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Rechtsanwalt Karl-Heinz Steffens von der auf Kapital-marktrecht spezialisierten Kanzlei Steffens. Es werden bereits zahlreiche Schiffs-fonds-Geschädigte vertreten. Anlageberatern kommen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes grundsätzlich  erhebliche Informations- und Aufklärungs-pflichten zu. Dies bedeutet, dass Berater von Banken, Sparkassen und Volks-banken siowie freie Berater, die den betroffenen Anlegern die Beteiligung an den jeweiligen Fonds empfohlen haben, ausführlich und verständlich über die bestehenden Risiken für die Anleger aufklären müssen. Kommen sie dieser Pflicht nicht oder nur eingeschränkt nach, machen sie sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes grundsätzlich schadensersatzpflichtig.

In diesem Fall können die betroffenen Anleger von Schiffsfonds nicht nur die Rückabwicklung ihrer Beteiligung und Auszahlung ihres Investitionsbetrages geltend machen, sondern darüber hinaus die Zinsen für eine Alternativanlage beanspruchen.

Weiter kann die kick-back Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Anwendung finden. Danach müssen für Banken tätige Anlageberater ihre Kunden grundsätzlich auf den Erhalt von Rückvergütungen, die sie für den Vertrieb der Beteiligungen von den Fondsgesellschaften erhalten, hinweisen. Diese Aufklärungspflicht wurde in der Vergangenheit allerdings erfahrungsgemäß nur vereinzelt erfüllt, sodass allein diese Nichtaufklärung für die Geltendmachung von Schadensersatz ausreichen kann.

Rechtsanwalt Steffens kann auf zahlreiche Erfolge bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen zurückblicken. 

Die autoren Rechtsanwältin Dreßler und Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Steffens haben aktuell das Praxishandbuch Schiffsfonds beim Verlag de Gruyter herausgebracht. In dem Buch werden alle Aspekte der Schiffsfonds umfassend beschrieben. 

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