Beratung
für betroffene Anleger
23.07.2014

HCI mit der vorläufigen Insolvenz von 5 Feederschiffen betroffen

HCI mit der vorläufigen Insolvenz von 5 Feederschiffen betroffen

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HCI erneut betroffen: Fünf Feederschiffe aus dem Stüwe 800 Containerpool vor der Insolvenz. Von der vorläufigen Insolvenz sollen die fünf Schiffe


- Skirner (Az: 93 IN 41/14),

- Skyndir (Az. 93 IN 44/14),

- Sleipner (Az. 93 IN 42/14),

- Slidur (Az. 93 IN 43/14) und

Swipall (Az. 93 IN 45/14)

betroffen sein, meldet das „fondstelegramm".

HCI hatte die Feederschiffe zwischen 2005 und 2007 mit der Reederei J. Kahrs aufgelegt und in den Stüwe 800 Containerpool eingebracht.

Die anhaltende Krise der Schifffahrt fordert offenbar weiter ihre Opfer. Für die Anleger ist die Eröffnung der vorläufigen Insolvenzverfahren ein schwerer Schlag. Ihnen droht im Fall einer Insolvenz der Totalverlust ihres eingesetzten Kapitals.

Damit es nicht so weit kommt, sollten sich Schiffsfondsanleger an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht kompetenten Rechtsanwalt wenden. Dieser kann über-prüfen, ob möglicherweise Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden können und die nötigen Schritte einleiten.

Erfahrungsgemäß ist es bei der Vermittlung von Schiffsfonds häufig zu Fehlern bei der Anlageberatung gekommen. Oft wurden Schiffsfonds als sicher und zur Altersvorsorge geeignet empfohlen. Tatsächlich sind sie einer ganzen Reihe von Risiken ausgesetzt.

Dazu gehören unter anderem

- Wechselkursschwankungen,

- meist lange Laufzeiten von 15 bis 20 Jahren

- die erschwerte Handelbarkeit und

- ein komplexer Chartermarkt.

Besonders schwerwiegend ist das Risiko des Totalverlusts. Eine Kapitalanlage mit Totalverlust-Risiko ist keine sichere Altersvorsorge. Dies haben verschiedene Gerichte auch so gesehen. Die Anleger hätten über diese Risiken zwingend umfassend aufgeklärt werden müssen. Blieb diese Aufklärung aus, kann ein Anspruch auf Schadensersatz entstanden sein.

Zudem hätten die Banken, Sparkassen oder Volksbanken über die Rückver-gütungen, die sie für die Vermittlung erhalten haben, nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs informieren müssen.

Laut BGH können diese so genannten Kick-Back-Zahlungen einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung haben, da sie das Provisionsinteresse der Bank offen-baren. Bei Kenntnis dieser Provisionen wäre es dann möglicherweise erst gar nicht zum Abschluss des Vertrages gekommen. Das Verschweigen der Kick-Backs kann Schadensersatzansprüche begründen.

Die Schiffsfondsanleger sollten handeln und ihre Ansprüche sichern.

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