Beratung
für betroffene Anleger
19.07.2014

Insolvenzwelle bei Schiffsfonds von HCI

Insolvenzwelle bei Schiffsfonds

Bei 7 Federschiffe aus verschiedenen HCI Fonds eröffnete das Amtsgericht Neumünster die Insolvenz.

HCI Euroliner I ,

HCI Euroliner II,

HCI MS Skyndir,

HCI Shipping Select XI und

HCI MS Swipall

sind die betroffenen Fonds.

Schiffsfondsanleger der HCI Euroliner Fonds dürfte es besonders treffen.

Beide Euroliner Fonds haben in den Jahren 2006/2007 jeweils in 2 Feederschiffe, der „MS Skirner“ und „MS Slidur“ im HCI Euroliner I und  „ Jork Reliance“ und „Jork Ruler“ im HCI Euroliner II, investiert.

Ebenso sind die Fonds HCI MS Skyndier und HCI MS Swipall betroffen mit den jeweils namensgebenden Schiffen. Diese Fonds wurden überwiegend im Jahre 2006 vertrieben.

Bereits 2 Schiffe des Dachfonds HCI Shipping Select XI, welcher Anlegern aus 2005 nun Sorge bereiten könnte, hatten in den Jahren 2012 und 2013 Insolvenz anmelden müssen. Nun kommt es mit der „MS Sleipner“ zur dritten Insolvenz eines Schiffes innerhalb des Fonds.

Die wirtschaftlichen Probleme fingen bei allen Schiffen bereits vor mehr als 3 Jahren mit der Schifffahrtskrise an. Aufgrund von Stundungen bei Banken konnten seitdem teilweise Ausschüttungen an Anleger bereits nicht mehr erfolgen. Die Perspektiven sind ebenfalls schlecht! Die Überschüsse bei den Schiffen blieben in den Folgejahren aus, so dass nun eine Insolvenz unumgänglich war.

Die vermeintliche Altersvorsorge vieler Anleger könnte nun mit einem Totalverlust enden. Dabei haben viele Anleger bislang teilweise noch nicht einmal das gezahlte Agio, welches Sie für die Beratungen an die Banken und Vermittler zahlen durften, zurückerhalten.

Gerade in diesem Bereich von Schiffsfonds sind hohe Provisionen nicht unüblich. Oft wurden diese aber nicht richtig im Prospekt ausgewiesen bzw. nicht darüber informiert. 

Neben eventuell getroffenen unzutreffenden Aussagen, wie die Anlage sei sicher, die Veräußerung sei kein Problem, oder aber auch das nicht Aufzeigen der Risiken bei gesellschaftsrechtlichen Beteiligungen könnte das nicht korrekte aufklären über die Provisionen ein Ansatzpunkt für mögliche Schadensersatzforderungen sein.

Da die Verjährung nicht ganz unproblematisch ist, sollten sich betroffene Schiffsfondsanleger zügig Beratung einholen um eventuelle Ansprüche noch rechtzeitig vor Ablauf des Jahres geltend machen zu können.

Für die Prüfung von Ansprüchen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht ist jetzt die Zeit gekommen. 

News & Stellungnahmen

Meldungen rund um das Thema Schiffsfonds

Ownership Feeder Quintett – Totalverlust möglich?

Ownership Feeder Quintett – Totalverlust möglich? Verkauf von zwei weiteren Einschiffsgesellschaften soll beschlossen werden! Schiffsdachfonds in Not!


HTB Zehnte Hanseatische Schiffsfonds GmbH & Co. KG

Schadensersatzforderungen der Schiffsfondsanleger


HCI Euroliner II in Nöten

Vorläufiges Insolvenzverfahren über MS Jork Ruler und MS Jork Reliance beim AG Neumünster eröffnet

BGH entscheidet am 28.10. zur Verjährung bei Bearbeitungsentgelten

GH entscheidet am 28.10. zur Verjährung bei Bearbeitungsentgelten - Fachanwalt fragen!

CFB Fonds 166 Twins 1 – Prospektfehler und Beratungsfehler? Commerzbankkunden betroffen?

CFB Fonds 166 Twins 1 – Prospektfehler und Beratungsfehler? Commerzbankkunden betroffen?