Beratung
für betroffene Anleger
26.03.2014

MS ‘CAPE DARBY’ Schiffahrts GmbH & Co. KG

MS ‘CAPE DARBY’ Schiffahrts GmbH & Co. KG

Trotz Schiffverkauf in Rekordzeit, erhalten Anleger der MS ‘CAPE DARBY’ Schiffahrts GmbH & Co. KG aus dem Verkaufserlös keinen Cent. 

Im Juli und August 2013 informierte die MS ‘CAPE DARBY’ Schiffahrts GmbH & Co. KG ihre Anleger über die angespannte Liquiditätsituation des Schiffsfonds. Mit Schreiben vom 09.01.2014 konfrontierte sie die Schiffsfondsanleger mit den vollen-dete Tatsachen: Der Schiffsfonds hat trotz schwieriger Marktlage das Schiff in Rekordzeit für Euro 8,5 Mio. verkauft und schon am 18.11.2013 an die Käuferin übergeben. Nur - die Schiffsfonds-Anleger werden aus dem Verkaufserlös keinen Cent erhalten.

Die Euro 8,5 Mio., die die MS ‘CAPE DARBY’ Schiffahrts GmbH & Co. KG für den Verkauf des Schiffes von der Käuferin bekommen hat, reichen laut Gesellschaft gerade für die Deckung der Gesamtverbindlichkeiten. Insbesondere für die Rückführung der Darlehen der finanzierenden Bank. Die Anleger hingegen gehen leer aus und müssen ihre Verluste vollständig tragen. Dies ist leider kein Einzelfall. 

Fachanwälte betreuen eine Vielzahl von Mandanten mit Beteiligungen an den unterschiedlichsten Schiffsfonds und mussten häufig feststellen, dass die ihre Schiffe auf Druck der finanzierenden Banken oft viel zu schnell und weit unter Wert verkaufen, nur um die Banken befriedigen zu können.

Weil die Schiffsverkäufe oftmals zu Lasten der Anleger gehen und diese auf großen Verlusten sitzen bleiben, scheint weder die Banken noch die Schifffonds selbst zu interessieren. Betroffene Anleger müssen sich jedoch nicht mit den drohenden Verlusten abfinden.

Es gibt Anhaltspunkte für die Anleger der MS ‘CAPE DARBY’ Schiffahrts GmbH & Co. KG für eine Haftung der Berater bzw. Vermittler sowie der Initiatoren und Gründungsgesellschafter gegenüber den Anlegern auf Schadensersatz.

Die riskanten Schiffsbeteiligungen des Emissionshauses König & Cie. wurden den Schiffsfonds-Anlegern oft von den Beratern bzw. Vermittlern als sichere Anlagen z.B. im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung, zum Vermögensaufbau oder gar Altersvorsorge, häufig zusammen mit einer Fremdfinanzierung, empfohlen.

Diese spekulativen Unternehmensbeteiligungen mit hohen (Verlust-)Risiken eigenen sich aber gerade nicht als sichere Anlagen, erst recht nicht zusammen mit einer Fremdfinanzierung.

Betroffenen Schiffsfonds Anlegern ist daher eine Beratung durch einen spezialisierten Fachanwalt zu empfehlen.

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