Beratung
für betroffene Anleger
26.03.2014

Hansa Treuhand

Hansa Treuhand

Hansa Treuhand: Insolvenzantrag für HS Livingstone gestellt

Ein weiterer Hansa Treuhand Schiffsfonds steht vor der Insolvenz. Wie das fondstelegramm berichtet, wurde für die Schifffahrtsgesellschaft der MS HS Livingstone am Amtsgericht Hamburg Insolvenzantrag gestellt (Az.: 67g IN 47/14).
Das Emissionshaus Hansa Treuhand konnte der Krise der Schifffahrt lange trotzen. Doch mit den Insolvenzanträgen für die Containerschiffe

MS HS Livingstone und

MS HS Humboldt

(Az.: 67g IN 46/14)

ist es damit nun vorbei. Hintergrund dürfte u.a. ein BGH-Urteil zur Rückzahlung von Ausschüttungen sein. Demnach ist die Rückforderung nur zulässig, wenn diese eindeutig im Gesellschaftsvertrag geregelt sei. 

Das Containerschiff MS HS Humboldt benötigte Kapital, um die Liquidität zu sichern. Nachdem die Schiffsfonds Anleger sich mehrheitlich gegen einen Verkauf des Schiffes entschieden hatten, sollte das benötigte Kapital durch die Rück-forderung von Ausschüttungen fließen.

Doch da machten viele Anleger offenbar nicht mehr mit. Die Rückforderung von Ausschüttungen nach Rechtsprechung des BGH ist nur bedingt möglich und muss im Gesellschaftsvertrag geregelt sein. Ob eine dauerhafte Sanierung des Schiffs-fonds gelungen wäre, ist angesichts der anhaltenden Krise der Schifffahrt ungewiss.

Es droht den Anlegern im Schiffsfonds bei einer Insolvenz der Totalverlust ihres investierten Kapitals. Sie können jetzt rechtlich prüfen lassen, ob sie Schadens-ersatzansprüche geltend machen können. Diese können z.B. durch eine fehlerhafte Anlageberatung entstanden sein. Über viele Risiken hätten die Anleger im Zug einer anleger- und objektgerechten Beratung umfassend informiert werden müssen. Ist dies nicht geschehen, kann Schadensersatz geltend gemacht werden.

Darüber hinaus müssen die Anleger über alle Provisionen, die die Bank für die Vermittlung der Fondsanteile erhalten hat, informiert werden. Nicht nur über das Agio. Denn nach Rechtsprechung des BGH können Rückvergütungen an die Bank großen Einfluss auf die Kaufentscheidung des Anlegers haben.

Anleger sollten Sie durch einen Fachanwalt beraten lassen. 

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