Beratung
für betroffene Anleger
29.01.2013

HCI-Shipping Select XVI - Prozessfinanzierung möglich!

Prozessfinanzierer wird bei HCI Shipping Select XVI tätig

HCI-Shipping Select XVI - Prozessfinanzierung möglich!

Wie einem Bericht des Hamburger Abendblatts vom 19.09.2012 zu entnehmen ist, musste das Emissionshaus HCI für die drei Öltanker des Fonds Shipping Select XVI Insolvenz anmelden. Am 28.1.2013 wurde die Sicherung des Vermögens durch den Insolvenzverwalter bekannt.

Betroffen sind die Schiffe

  • "Hellespont Trader",
  • "Hellespont Trooper"
  • "Hellespont Trinity",

die insgesamt über eine Finanzierung von rund 56 Millionen Euro verfügten. Für die betroffenen Schiffsfondsanleger könnte die Insolvenz den Totalverlust des invest-ierten Kapitals bedeuten. Es ist damit zu rechnen, dass durch den Verkauf der Schiffe kein nennenswerter Kapitalrückfluss erfolgen wird, mit der Folge offener Darlehensforderungen gegen die Gesellschaft. Eine Rückforderung von Ausschütt-ungen der letzten Jahre durch den Insolvenzverwalter erscheint  wahrscheinlich.


Hintergrund dieser negativen Entwicklung ist die Insolvenz des Charterers Sanko Steamship Co. Ltd., der ebenfalls unter der gesamtökonomischen Situation zu leiden hatte. Seit 2007 entwickeln sich die Charterraten abwärts und fordern die Schiffsbranche zu Umstrukturierungen heraus. Derzeit ist bei vielen Schiffen kaum die Erwirtschaftung der Betriebskosten gewährleistet. Ein Teil der jetzigen Krise ist jedoch durch die Schiffsfondsinitatoren hausgemacht. So leidet die Branche unter einer enormen Überkapazität, die nicht zuletzt durch deutsche Schiffsfonds verur-sacht wurde. Ein Grund, warum wir nicht an eine zeitnahe Erholung der Märkte glauben. Diese sollen wohl erst 2014 eintreten.

Durch die globale Finanzkrise kam es im Jahre 2008 zu einem deutlichen Einbruch beim Welthandel. Die erzielbaren Charterraten sind seither spürbar gesunken, was bei vielen Schiffsfonds zu einer wirtschaftlichen Schieflage geführt hat. Auch Insolvenzen in diesem Anlagesegment können nicht ausgeschlossen werden.

Umso wichtiger ist es für die Schiffsfondsanleger, diese Investments in Schiffsfonds kritisch unter die Lupe nehmen zu lassen. Häufig wurden die Schiffsfonds als fast risikolose Kapitalanlage empfohlen, was - wie sich heute zeigt - schlichtweg falsch ist. Ebenso häufig wurde oft von den Beratern der Emissionsprospekt nicht oder nicht rechtzeitig übergeben. Wichtig ist auch der Umstand, dass über die Vertriebs-provision nicht informiert. All das kann zu Ansprüchen wegen fehlerhafter Anlage-beratung führen, so dass die Beratungsgesellschaft zur Rückabwicklung des Geschäfts verpflichtet ist.

Schließlich finden sich in den Emissionsprospekten häufig Fehler, die zu Prospekt-haftungsansprüchen führen. Insbesondere die Vertriebskosten wurden nicht deutlich erläutert und ausgewiesen.

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