Beratung
für betroffene Anleger
29.01.2013

HCI Shipping Select XVI – Insolvenzverfahren läuft an

Wann können Anleger Schadensersatz beanspruchen?

HCI Shipping Select XVI – Insolvenzverfahren läuft an

Das Insolvenzverfahren über die drei Fondsschiffe des Dachfonds HCI Shipping Select XVI geht voran. Welche rechtlichen Alternativen eröffnen sich Anlegern außerhalb des Insolvenzverfahrens?
Das Insolvenzverfahren über die drei Schiffe MS Hellespont Trader, MS Hellespont Trooper und MS Hellespont Trinity geht voran.  Am 28.01.2013 ordnete das Insolvenzgereicht an, dass über das Vermögen der drei insolventen Zielfonds des Dachfonds HCI Shipping Select XVI nur noch mit Zustimmung des Insolvenzver-walters verfügt werden darf. Hierbei handelt es sich um eine übliche Anordnung in einem Insolvenzverfahren. So soll verhindert werden, dass Gläubiger benachteiligt werden. Anleger können bald die Ansprüche im Insolvenzverfahren anmelden.

 Welche Optionen außerhalb des Insolvenzverfahrens gibt es für Anleger?

Die Schiffe MS Hellespont Trader, MS Hellespont Trooper und MS Hellespont Trinity mussten Mitte September 2012 Insolvenz anmelden. Das Insolvenzver-fahren geht nun seinen Gang. Das Endergebnis des Verfahrens für die Anleger ist noch offen.

Gibt es für Anleger des Fonds HCI Shipping Select XVI andere (rechtliche) Möglichkeiten? Bei einer Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapital-marktrecht kann geklärt werden, ob die Anleger möglichen Verlusten eigene Schadensersatzansprüche entgegensetzen können.

So kann im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage und des Prospekts ermittelt werden, ob Anlegern des Fonds HCI Shipping Select XVI Schadens-ersatzansprüche zustehen. Hierfür kann die Anlageberatung auf Beratungsfehler überprüft werden. Ein in der Praxis fast immer erfolgreicher Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf schadenersatzauslösende Fehler. Angesichts der hohen Anforderung an eine Anlageberatung passieren immer wieder Fehler. Neben der Auswahl einer zu den Wünschen und Zielen des Anlegers passenden Kapitalanlage müssen die Berater über die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds aufklären. Jusristen sprechen von anleger- und anlagegerecht Beratung.

Bei dem Dachfonds HCI Shipping Select XVI handelt es sich um eine Unter-nehmensbeteiligung, welche sich an weiteren Schiffsfonds beteiligt. Folglich wohnen dem Dachfonds Verlustrisiken, verschiedene Betriebsrisiken und auch gesellschafts-rechtliche Risiken inne. Das ebenfalls vorhandene Insolvenzrisiko hat sich auf Ebene der Zielfonds bereits verwirklicht.

Anlageberatung durfte Risiken nicht aussparen

Die Insolvenzen zeigen, weswegen Schiffsdachfonds wie der HCI Shipping Select XVI keine sicheren Kapitalanlagen sind. Schiffsfonds sind auch nicht für eine sichere Altersvorsorge geeignet. Schließlich mussten Anleger im Rahmen der Anlageberatung darauf hingewiesen werden, dass sie sich nicht jederzeit problem-los von ihrer Beteiligung an einem Schiffsfonds trennen können. Der Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile ist nicht geregelt. Darüberhinaus musste zutreffend über Provisionen aufgeklärt werden.

 Haben Anleger des HCI Shipping Select XVI das Gefühl, dass sie bei ihrem Beratungsgespräch nicht ausreichend über die Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt wurden, sollten sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapital-marktrecht wenden. Wie gut die Chancen eines Anlegers auf Schadensersatz sind, kann anhand einer Überprüfung des individuellen Anlageberatungsgesprächs ermittelt werden. Die Kanzlei Steffens vertritt und berät die Anleger verschiedener HCI Shipping Select Dachfonds, darunter auch Anleger des HCI Shipping Select XVI.

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