Beratung
für betroffene Anleger
01.04.2015

DS Rendite-Fonds - Vertrieb von Schiffsfonds durch Sparkassen

DS Rendite-Fonds - Vertrieb von Schiffsfonds durch Sparkassen, Steffens u.a.

 

 

 

Zahlreiche DS-Rendite-Fonds wurden durch Kreditinstitute u.a. auch Sparkassen vermittelt. Beim Vertrieb der Schiffsfonds ist nicht immer ordnungsgemäß beraten worden.

So hat das OLG Düsseldorf die Sparkasse Düsseldorf durch Urteil vom 12. 9. 2014 zur Schadensersatzleistung verurteilt, weil diese nicht ordnungsgemäß über die Vertriebskosten von deutlich mehr als 15 % aufgeklärt hatte.

In dem zu entscheidenden Fall war einem 84jährigen Anleger eine Schiffsbe-teiligung vermittelt worden. Es handelte sich um eine Beteiligung an einem Schiffsfonds, speziell an der DS Rendite-Fonds Nr. 111 "DS PERFORMER" & "DS POWER" GmbH & Co. Aframaxtanker KG. Dieser geschlossener Schiffsfonds hatte das Risiko des Totalverlustes. Das Gericht hat in dem Urteil auch festgestellt, dass die Übergabe des Prospekts nur einige Tage vor der Zeichnung nicht für eine vollständige und ordnungsgemäße Aufklärung ausreicht. Dies gilt jedenfalls bei einem umfangreichen Prospekt von mehr als 100 Seiten. Die Emissionsprospekte der DS-Rendite-Fonds haben regelmäßig einen derartigen Umfang.

Neben den vermittelnden und häufig auch beratenden Kreditinstituten haften die Gründungsgesellschafter für falsche Angaben im Vertrieb.

So wurde die persönlich haftende Gesellschafterin des DS Rendite Fonds 105 Life Value II durch Urteil des LG Dortmund vom 6. Februar 2015 zur Schadensersatz-leistung verurteilt. Das Landgericht hat in dem Emissionsprospekt einen Pros- pektfehler festgestellt. Danach wird dort nicht vollständig über die Anschaffungs-nebenkosten aufgeklärt.

Die Haftung der Gründungsgesellschafter für falsche Angaben des Vertriebs wurde in dem Leitsatzurteil des Bundesgerichtshofs vom 14. Mai 2012, II ZR 69/12, auf der Grundlage früher ergangener Rechtsprechung festgestellt. Fachanwälte hatten  bereits 2009 ein rechtskräftiges Urteil erstritten, welches die Haftung der Gründungsgesellschafter für die falsche Beratung im Vertrieb feststellt, vgl. OLG Karlsruhe, Urteil vom 3. Juli 2009, 14 U 51/08 = WM 2009, 2118.

Nach Kenntnis von Fachanwälten wurde der DS Rendite-Fonds Nr. 127, ebenfalls ein Schiffsfonds, von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse vertrieben. Anleger, welche nicht über die erheblichen Risiken, namentlich den möglichen Totalverlust, die hohen Vertriebskosten und die Haftung als Kommanditisten aufgeklärt wurden, sollten Schadensersatzansprüche prüfen lassen.

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